Ratgeber für Immobilienbesitzer

Kredit für Immobilienbesitzer: welche Vorteile Ihr Eigentum wirklich bringt

Stand: 26.09.2026 · Herausgeber: Peter & Peter GmbH (Wunschcredit)

Eigentümer werden bei der Kreditsuche oft behandelt wie alle anderen: gleiche Formulare, gleiche Ratenkredite, gleiche Zinsen. Dabei verfügen sie über etwas, das die meisten Kreditsuchenden nicht haben, eine Sicherheit, die über Jahrzehnte Wert behält. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie diesen Vorteil nutzen, welche Wege es gibt und wo die Grenzen liegen.

Hinter diesem Ratgeber steht Wunschcredit, ein Kreditportal der Peter & Peter GmbH aus Halle. Ein spürbarer Teil der Anfragen, die bei uns eingehen, kommt von Eigentümern, die bisher nur Ratenkredite angefragt haben, ohne zu wissen, dass ihr Haus oder ihre Wohnung eine bessere Grundlage wäre.

Welche Vorteile eine Immobilie bei der Kreditaufnahme bringt

Merkmal Ratenkredit ohne Sicherheit Kredit mit Grundschuld
Zinsniveau höher, weil der Kreditgeber das volle Risiko trägt meist deutlich niedriger
Kreditbetrag bei den meisten Banken nach oben begrenzt kann sich am Wert der Immobilie orientieren
Laufzeit meist bis zu zehn Jahre oft deutlich länger, dadurch niedrigere Raten
Verwendung frei frei, von Modernisierung bis Umschuldung
Aufwand gering höher: Bewertung, Notar, Grundbuch

Der Aufwand ist der Preis für die besseren Konditionen. Bei kleinen Beträgen lohnt er sich oft nicht. Ab mittleren fünfstelligen Summen ist die Rechnung meist eine andere.

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Welche Wege es gibt

  1. Die Immobilie beleihen, also einen Kredit gegen Eintragung einer Grundschuld aufnehmen. Grundlagen unter Haus beleihen.
  2. Ein schuldenfreies Haus beleihen, der einfachste Fall, weil die Grundschuld an erster Stelle steht. Siehe Schuldenfreies Haus beleihen.
  3. Ein Nachrangdarlehen aufnehmen, wenn noch eine Baufinanzierung läuft. Siehe Nachrangdarlehen für Eigentümer.
  4. Eine vorhandene Grundschuld nutzen, die nach der Rückzahlung eines früheren Kredits stehen geblieben ist. Das spart Notarkosten. Siehe Kredit mit Grundschuld.
  5. Einen Teil der Immobilie verkaufen, statt sie zu beleihen. Wie sich das rechnet, steht unter Teilverkauf oder Beleihung.

Was Banken trotzdem prüfen

Hier liegt das häufigste Missverständnis. Viele Eigentümer gehen davon aus, dass ein wertvolles Haus als Sicherheit genügt. Nach deutschem Recht ist das nicht so: Bei einem Kredit, der mit einer Wohnimmobilie besichert ist, muss die Bank vor allem prüfen, ob Sie die Raten aus Ihrem Einkommen zahlen können. Der Wert der Immobilie darf nur ergänzend berücksichtigt werden. Eine Ausnahme gilt bei Krediten für Umbau oder Renovierung: Dort darf der zu erwartende Wertzuwachs einfließen.

Für Sie heißt das: Ein regelmäßiges Einkommen, ob aus Arbeit, Rente oder Vermietung, ist die Grundlage. Die Immobilie verbessert Zins, Betrag und Laufzeit.

Sie behalten die Kontrolle

Eine Grundschuld kann nur mit Ihrer Unterschrift beim Notar eingetragen werden. Bis dahin ist nichts verbindlich. Sie entscheiden, welcher Betrag abgesichert wird, und Sie bekommen vor jedem Vertrag die vollständigen Konditionen schriftlich, einschließlich effektivem Jahreszins und Gesamtbetrag. Nach Vertragsschluss haben Sie in der Regel ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.

Für welche Vorhaben Eigentümer beleihen

  • Modernisierung und energetische Sanierung, etwa Heizung, Dach, Fenster
  • Umbau für das Wohnen im Alter
  • Ablösung teurer Ratenkredite und Dispositionskredite
  • Auszahlung von Miterben oder eines Ex-Partners
  • größere Anschaffungen oder die Unterstützung von Kindern

Wie eine Anfrage bei Wunschcredit abläuft, steht unter So läuft die Anfrage ab.

Häufige Fragen

Bekomme ich als Immobilienbesitzer günstigere Kredite?

In der Regel ja, wenn die Immobilie als Sicherheit eingetragen wird. Der Kreditgeber trägt dann ein geringeres Risiko und kann günstigere Zinsen anbieten. Voraussetzung bleibt ein Einkommen, aus dem die Raten tragbar sind.

Muss ich für jeden Kredit eine Grundschuld eintragen?

Nein. Sie können als Eigentümer auch einen normalen Ratenkredit ohne Sicherheit aufnehmen. Die Grundschuld lohnt sich vor allem bei höheren Beträgen, weil sie mit Notar- und Grundbuchkosten verbunden ist.

Wie viel Geld bekomme ich auf mein Haus?

Das hängt vom Wert, von bereits eingetragenen Grundschulden und vor allem von Ihrem Einkommen ab. Banken rechnen mit einem vorsichtig ermittelten Beleihungswert, der unter dem Marktwert liegt.

Kann ich eine Eigentumswohnung beleihen?

Ja. Eigentumswohnungen werden genauso beliehen wie Häuser. Die Grundschuld wird im Wohnungsgrundbuch eingetragen.

Ihre Möglichkeiten unverbindlich prüfen

Über Wunschcredit erreichen Sie mit einer kostenlosen Anfrage Partner, die auf Finanzierungen mit Immobilie spezialisiert sind. Sie entscheiden, ob und was Sie abschließen.

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